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| | DAX und DE Nebenwerte Newstalk | |
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Atlantis Admin


   Alter : 47 Anmeldungsdatum : 23 Aug 2007 Beiträge : 1225 Arbeit/Hobbies : Börse
 | Thema: DAX und DE Nebenwerte Newstalk So März 09, 2008 10:56 am | |
| Einen schönen Tag! Diesen DAX Newstalk Thread ist für allfällige Infos gedacht. Wenn Ihr lesenswertes im Bezug deutsche Indizes und Aktien seht, so fügt diese Beiträge Bitte hier ein. Natürlich gehören und sollten wichtige News in die dazugehörigen Thread. Dieser Thread ist als Gesamtinfo zu sehen.
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 Foto: boerse.ARD
07.03.2008 20:34 Aktien machen keinen Spaß! von Detlev Landmesser Die US-Konjunktur auf dem Rückzug, neue Rekorde bei Euro und Öl – auch der Wochenausklang hielt für Aktionäre wenig Erfreuliches bereit. Am Abend wurden auch die Minuszeichen bei der Weltleitbörse größer. Von einer "weichen Landung" der US-Konjunktur dürften nach dem überraschenden Rückgang der Beschäftigtenzahlen im Februar nur noch Ignoranten sprechen. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, fiel die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 63.000 zum Vormonat. Von Thomson Financial befragte Volkswirte hatten dagegen mit einem Zuwachs von 25.000 gerechnet.
Der Euro schoss auf ein neues Rekordhoch von 1,5459 Dollar, bevor Gewinnmitnahmen einsetzten. Am Abend zog der Ölpreis nach. Mit 106,53 Dollar erreichte die Notierung für US-Öl den höchsten Stand aller Zeiten. Die Krisenwährung Gold unternahm mit bis zu fast 989 Dollar pro Feinunze wieder einen Anlauf auf die Marke von 1.000 Dollar.
Die Wall Street hatte zunächst erstaunlich gelassen reagiert, geriet aber im weiteren Verlauf doch stärker unter Druck. Der L-Dax schloss 1,57 Prozent tiefer bei 6.475,49 Punkten.
Auch die unerwartet starke Erhöhung der für März geplanten Liquiditätsspritzen durch die US-Notenbank Fed sorgte für Unruhe. Die beiden geplanten Auktionen sollen nun über je 50 Milliarden Dollar lauten je 20 Milliarden mehr als ursprünglich geplant. Die Maßnahme wurde einmal wieder so interpretiert, dass es schlimmer aussieht als gedacht. Mit ihrer spätestens am 18. dieses Monats erwarteten Zinssenkung und weiteren Liquiditätsspenden könnte die Fed den Aktienmarkt aber durchaus noch stützen.
Wieder einmal trübte auch Ambac Financial die Stimmung. Der Anleiheversicherer hat bei seiner Kapitalerhöhung 1,5 Milliarden Dollar eingenommen. Einige Analysten hatten jedoch einen höheren Betrag erwartet.
Tui und Lufthansa trotzen dem Trend Bester Dax-Titel war erneut die Tui-Aktie. Die Spekulationen um eine Zerschlagung und den dann zu erwartenden Rücktritt von Tui-Chef Frenzel beflügelten den Titel weiter. "Spekulationen über eine Ablösung Frenzels sieht die Börse positiv", sagte ein Händler.
Auch die Lufthansa-Aktie war gut aufgelegt. Der Konzern baut sein Angebot im Sommerflugplan aus. Die Kapazität werde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,4 Prozent angehoben, teilte die Lufthansa mit. Außerdem steigt der Konzern mit einer eigenen kleinen Flotte ins Privatjet-Geschäft ein.
Post-Mindestlohnfrage wieder offen Am Abend weitete die "Aktie Gelb" ihren Tagesverlust aus. Die Anwendung des Post-Mindestlohns auf die gesamte Branche der Briefdienstleistungen ist nach einem am Abend bekannt gewordenen Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts rechtswidrig. "Damit haben die Konkurrenten der Post wie TNT und Axel Springer wieder alle Chancen. Wenn diese Entscheidung bestehen bleibt, wäre das ein schwerer Rückschlag für die Post", kommentierte ein Händler. Die Springer-Aktie drehte ins Plus.
Zudem hatte die "Financial Times Deutschland" berichtet, die Deutsche Post wolle eine Allianz mit dem amerikanischen Konkurrenten Fedex schmieden. Der neue Postchef Frank Appel wolle mit diesem Bündnis das Problem des verlustreichen US-Expressgeschäftes lösen. Es habe bereits mehrere Gespräche mit Fedex-Chef Frederick Smith gegeben.
Deutsche Börse kooperiert mit vietnamesischer Börse Die Deutsche Börse setzt ihren Expansionskurs in Asien fort und arbeitet künftig auch mit der Börse in Vietnam zusammen. Mit der "Ho Chi Minh Stock Exchange" sei eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet worden, teilte der Frankfurter Marktbetreiber mit. Ziel sei es, "die Entwicklung der Wertpapiermärkte in Vietnam und Deutschland voranzutreiben und bilaterale Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen". Asien gilt als Wachstumsmarkt für den Dax-Konzern, der bereits in China und Korea aktiv ist.
Schafft Altana das – oder will es überhaupt? Die Altana-Aktie litt unter den Sorgen, wie der Spezialchemiekonzern eine angebliche milliardenschwere Übernahme stemmen soll. Altana wolle für vier Milliarden Euro das US-Unternehmen Rockwood Holdings übernehmen, schrieb das "Manager-Magazin" auf seiner Internetseite. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete dagegen unter Berufung auf informierte "Kreise", es gebe keine Verhandlungen zwischen Altana und dem Rockwood-Großaktionär KKR. Der Finanzinvestor ist mit rund 40 Prozent an dem US-Chemieunternehmen beteiligt.
"Die Übernahme kann nur klappen, wenn die Quandt-Familie nochmals Finanzmittel zur Verfügung stellt", sagte ein Händler. "Andernfalls wird es sehr schwierig für Altana, mit einer Marktkapitalisierung von etwa zwei Milliarden Euro ein doppelt so hoch kapitalisiertes Unternehmen zu übernehmen."
Repower erhöht nach Gewinnsprung Umsatzprognose Der Windkraftanlagenbauer Repower hat 2007 nach eigenen Angaben das bisher höchste Betriebsergebnis seiner Unternehmensgeschichte erzielt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern fiel mit 28,2 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahr. Der Konzern rechnet nun für 2008 mit einem Umsatzanstieg auf 1,1 Milliarden Euro. Bislang war Repower von einer Milliarde ausgegangen. Bei der Ebit-Marge geht das Hamburger Unternehmen von einem Wert zwischen 5,5 und 6,5 Prozent aus, bisher war lediglich von einer Verbesserung die Rede gewesen.
Thielert erholt Nach dem drastischen Kurseinbruch von 43 Prozent am Donnerstag zeigte sich die Thielert-Aktie zeitweise kräftig erholt. Der SDax-Titel schnellte um bis zu 28 Prozent nach oben.Thielert hatte am Morgen angekündigt, die Entscheidung des Landgerichtes anzufechten. Das Landgericht Hamburg hatte die Jahresabschlüsse 2003 bis 2005 des Motorenbauers für nichtig erklärt.
Balda zieht Kopf aus der Schlinge Der Handyzulieferer Balda hat offenbar die Finanzierungskrise abgewendet. Das Unternehmen kauft seine zum Jahresende an Investoren abgegebene europäische Produktion kurzerhand zurück. Zudem hat der SDax-Konzern nach eigenen Angaben Geldgeber gefunden, die die Verluste der drei Handyschalenschalenhersteller übernehmen wollen. Ein Händler kommentierte: "Das scheint nur zusätzliche Zeit zu bringen - der Schritt wird die Probleme aber nicht lösen." Die Aktionäre atmeten jedenfalls auf, und die Balda-Aktie gewann über neun Prozent.
Kleinere Brötchen bei Comdirect und Sino Die Online-Bank Comdirect hat im Februar deutlich weniger Wertpapieraufträge abgewickelt als im Vormonat. Diese seien von 1,03 Millionen auf 0,7 Millionen gefallen, teilte die Commerzbank-Tochter mit. Die Kundenzahl erhöhte sich leicht auf 1,04 Millionen.
Der wesentlich kleinere Wettbewerber Sino wickelte ebenfalls weniger Trades ab. Der auf so genannte Heavy Trader spezialisierte Broker kam auf 112.669 Orders, ein Rückgang von 32,7 Prozent gegenüber Januar.
Veolia verfehlt Erwartungen Der französische Entsorgungskonzern Veolia, auf den vor unter anderem Klimawandel- und Wasserfonds setzen, hat im vergangenen Jahr weniger verdient als erwartet. Die Aktie büßte in Paris mehr als neun Prozent ein. Der Überschuss 2007 kletterte zwar von 758,7 auf 927,9 Millionen Euro. Analysten hatten im Schnitt aber mit 948 Millionen Euro gerechnet. Im laufenden Jahr peilt das Unternehmen ein Plus von mindestens zehn Prozent bei Umsatz und Nettoergebnis an. Den Aktionären will der Konzern, zu dem auch der zweitgrößte deutsche Müllkonzern Sulo gehört, eine Dividende von 1,21 Euro je Aktie zahlen, das sind 15 Prozent mehr als für 2006. Quelle: boerse.ARD |
|  | | Atlantis Admin


   Alter : 47 Anmeldungsdatum : 23 Aug 2007 Beiträge : 1225 Arbeit/Hobbies : Börse
 | Thema: Re: DAX und DE Nebenwerte Newstalk So März 16, 2008 2:12 am | |
| 14.03.2008 20:00 Tief betrübt  von Lothar GriesDie nur knapp an einer Pleite vorbeigeschrammte US-Investmentbank Bear Stearns hat die Anleger weltweit zu Aktienverkäufen getrieben. Kein Ende nimmt auch die Rekordjagd von Euro und Gold. Im Abendhandel hat der Dax seine Talfahrt noch einmal beschleunigt. Der Leitindex geht mit einem Abschlag von 164 Punkten bei 6383 Zählern, das sind 2,5 Prozent weniger als gestern, ins Wochenende. Damit hat der Dax seit Jahresbeginn gut 20 Prozent an Wert eingebüßt und die Gewinne des gesamten Vorjahres wieder vernichtet.
Als Reaktion auf die anhaltende Flut schlechter Nachrichten von der Kreditkrise stieg der Preis für eine Unze Gold erstmals über die Marke von 1000 Dollar, und die europäische Gemeinschaftswährung erreichte einen Höchstwert von 1,5678 Dollar. Bei den Ölpreisen gab es dagegen zunächst eine Verschnaufpause.
Börsentermine 17. Mrz Unternehmen Bilfinger Berger Bilanz-PK, 11:00 HeidelbergCement Bilanz-PK, 9:00 Linde Bilanz-PK, 10:00 Mensch und Maschine Bilanz-PK, 10:30
Konjunktur USA New York Fed Industrieindex März, 13:30 USA Industrieproduktion Februar, 14:15 USA Leistungsbilanz Q4, 13:30
-------------------------------------------------------------------------------- Hoffnung auf Zinssenkung Hilfe erwarten die Anleger nun erneut von der US-Notenbank Fed. Deren Geldspritze ist zwar nach nur zwei Tagen verpufft, doch weckt die niedriger als erwartet ausgefallene Teuerungsrate im Februar von 2,3 Prozent Hoffnung auf eine weitere Zinssenkung auf der nächsten Gouverneurs-Sitzung am Dienstag. Analysten erwarten eine Lockerung um 75 Basispunkte. "Die andauernde Finanzmarktkrise und die sich verstärkenden Anzeichen einer Rezession halten die Fed weiter auf ihrem aggressiven Zinssenkungskurs", kommentiert Analyst Patrick Franke von der Commerzbank.
Erst die Veröffentlichung des weniger stark als befürchtet gesunkenen US-Konsumklimas, das von der Universität Michigan ermittelt wird, sorgte für etwas Erleichterung.
Bear Stearns mit Zahlen bereits am Montag Die angeschlagene US-Investmentbank Bear Stearns wird die Bilanz bereits am Montag veröffentlichen. Bear-Stearns-Chef Alan Schwartz sagte, er fühle sich wohl mit den Analystenschätzungen. Der drohende Kollaps von Amerikas fünftgrößter Investmentbank hat am Freitag für Panikreaktionen an den Börsen gesorgt.
Der Dax brach binnen Minuten um mehr als 100 Punkte ein, nachdem er zuvor noch mit gut 100 Punkten im Plus lag. Grund für den akuten Stimmungswechsel war die Meldung, dass die Fed und die Investmentbank JP Morgan der fünftgrößten US-Investmentbank Bear Stearns kurzfristig Gelder zu Verfügung stellen mussten, um das Bankhaus vor dem Kollaps zu bewahren. Die Bank erklärte, ihre Liquiditätspositionen hätten sich in den vergangenen 24 Stunden signifikant verschlechtert. Erst gestern hatten Probleme einer Fondsgesellschaft der US-Beteiligungsfirma Carlyle für Unruhe an den Märkte gesorgt.
Dresdner Bank wird aufgeteilt – Allianz-Aktie steigt Die Allianz-Tochter Dresdner Bank soll unter dem Dach einer Holding in zwei eigenständige Banken aufgeteilt werden: eine für Privat- und Firmenkundengeschäft sowie eine für das Kapitalmarktgeschäft/Investmentbanking. Damit habe man die Voraussetzung geschaffen, aktiver am Konsolidierungsprozess im deutschen Bankenmarkt teilzunehmen, sagte ein Sprecher. Mit der internen Aufspaltung der Dresdner Bank reagiert der Mutterkonzern Allianz auf die Krise im von Milliardenbelastungen gebeutelten Investmentbanking der Dresdner Bank. Die gesellschaftsrechtliche Teilung eröffnet nach Einschätzung von Branchenkennern auch die Möglichkeit, die defizitäre Dresdner Kleinwort abzustoßen. Gleichzeitig halten sich Vermutungen, die Allianz sei an einer Übernahme der zum Verkauf stehenden Postbank interessiert. Die Anleger begrüßten die Meldung mit einem Aufschlag für die Allianz-Aktie von zeitweise mehr als einem Prozent.
RWE kauft sich bei russischem Stromerzeuger ein Der deutsche Energiekonzern RWE hat sich bei dem russischen Erzeuger TGK-2 eingekauft. Gemeinsam mit der russischen Sintez-Group übernimmt die RWE einen Anteil von 43 Prozent der Aktien. Ursprünglich habe der Käufer die Kontrollmehrheit erwerben wollen. Der Essener Versorger hatte in der Vergangenheit angekündigt, das Auslandsgeschäft auszubauen und dabei auch den Fokus auf Russland gelegt. Rivale E.on hat sich bereits an dem russischen Stromproduzenten OGK-4 beteiligt und will weiter zukaufen.
AWD will Rekorddividende ausschütten Der vor der Übernahme durch Swiss Life stehende Finanzdienstlsiter AWD will seinen Aktionären eine Rekorddividende von 1,50 Euro ausschütten. Dies wäre die höchste Dividende der Unternehmengeschichte. Insgesamt würden damit 58 Millionen Euro ausgeschüttet. Die Hauptversammlung werde am 4. Juni endgültig entscheiden. Im Vorjahr hatte die Dividende bei 1,30 Euro gelegen.
Tui größter Gewinner im Dax Die Aktie des Schifffahrts- und Touristikkonzerns steigt um 6,7 Prozent, nachdem bekannt wurde, dass Vorstandschef Michael Frenzel offenbar bereit ist, die Schifffahrtstochter Hapag Lloyd aus dem Gesamtkonzern herauszutrennen. Frenzel werde dies dem Aufsichtsrat am Montag vorschlagen, berichtet "Die Welt". Damit würde sich Frenzel der Forderung einer Reihe von angelsächsischen Großaktionären beugen, die seit langem eine Aufspaltung des Unternehmens fordern.
Porsche will Vormacht bei VW ausbauen Porsche will auf der VW-Hauptversammlung im April mit einer Änderung der Satzung seine Vormachtstellung weiter ausbauen. Der Zuffenhausener Autobauer fordert vor allem die bisher geltende Sperrminorität in der Hauptversammlung für bedeutsame Entscheidungen von 80 Prozent auf 75 Prozent zu senken. Dies richtet sich vor allem gegen das Land Niedersachsen, das als zweitgrößter VW-Aktionär knapp über 20 Prozent an VW hält. Damit zeichnet sich auf der am 24.April vorgesehenen Hauptversammlung ein Machtkampf zwischen Porsche und den anderen Aktionären ab. Zudem forderte Porsche die Bundesregierung auf, das VW-Gesetz zu streichen. Die Aktie von Volkswagen legt leicht zu.
Indus zahlt mehr Dividende Die Beteiligungsgesellschaft hat das Geschäftsjahr 2007 erfolgreich abgeschlossen. Nach vorläufigen Zahlen stiegen die Umsatzerlöse kräftig von 850 Millionen. Euro auf über 920 Millionen. Euro. Auch das Ebit legte überproportional von 85 Millionen Euro auf über 100 Millionen zu, ebenso das Ergebnis nach Steuern, das mit erwarteten 50 Millionen deutlich über dem Vorjahr liegen wird (30 Mio. Euro). Daraus errechnet sich ein KGV von unter 8. Der Vorstand geht von einer stabilen Dividendenzahlung in Höhe von 1,20 Euro aus. Damit ergibt sich eine Dividendenrendite von sechs Prozent.
Arcandor-Versand soll schneller verkauft werden Der Arcandor-Konzern will die Auslandsexpansion seiner Versandhandelstochter Primondo vorantreiben und das Unternehmen schneller als bisher geplant fit für die Börse machen. Bereits bis zur Jahresmitte sollen nun die Vorbereitungen für einen möglichen Börsengang abgeschlossen sein, kündigte Primondo-Vorstandschef und Arcandor-Vorstandsmitglied Marc Sommer in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur an. Ursprünglich wollte sich das Unternehmen dafür bis zum Herbst Zeit lassen. Die Papiere von Arcandor steigen um 0,4 Prozent.
Fusionsfantasien bei Stahl Die Aktien der beiden deutschen Stahlhersteller ThyssenKrupp und Salzgitter steigen überdurchschnittlich um mehr als vier Prozent. Händler begründen die Kursgewinne mit dem Konsolidierungsbedarf in der Stahlindustrie. Ausgelöst wurden diese Spekulationen von dem chinesischen Stahlhändler Sinosteel, der ein feindliches Übernahmeangebot für das australische Bergbauunternehmen Midwest abgegeben hatte.
DBAG bleibt trotz Verlusten optimistisch Die Deutsche Beteiligungs-AG hat das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres mit einem Verlust abgeschlossen. Die Firma begründete den Verlust von 21,7 Millionen Euro mit der weltweiten Finanzkrise. Allein 24 Millionen Euro Belastung entstand durch den starken Kursverlust der Beteiligung an Homag. Für das gesamte Geschäftsjahr 2007/08 erwartet Vorstandschef Wilken von Hodenberg trotz der Probleme an den Finanzmärkten ein positives Ergebnis. Die roten Zahlen enttäuschen die Aktionäre, die SDax-Aktie verliert 3,5 Prozent.
DAB Bank mit weniger Order Die Direktbank DAB hat im Februar weniger Order ausgeführt. "Der Februar war ein schwächerer Monat für uns", sagte Vorstand Alexander von Uslar am Freitag in einer Telefonkonferenz. Monatliche Orderzahlen veröffentlicht die zur HVB gehörende Bank nicht. Auch die Konkurrenten berichteten schon von fallenden Wertpapieraufträgen im Februar. Comdirect beispielsweise wurde im Februar durch den Börsenabschwung belastet, die ausgeführten Wertpapieraufträge fielen im Vergleich zum Januar um gut 30 Prozent.
Swatch erzielt Rekordgewinn Der Schweizer Modeuhrenhersteller Swatch hat im vergangenen Jahr erstmals mehr als eine Milliarde Franken Nettogewinn erzielt. Der Konzern gab einen Nettogewinn von 1,015 Milliarden Franken bekannt, 22 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz stieg um etwa 18 Prozent auf 5,94 Milliarden Franken. Swatch will die Dividende leicht erhöhen und versprach, 2008 sowohl Umsatz als auch Gewinn weiter zu erhöhen. Als Herausforderung identifizierte der Konzern den schwachen Dollar und hohe Rohstoffpreise.
Solarwirtschaft sieht gute Wachstumschancen Die deutsche Photovoltaikbranche rechnet bis 2010 mit einer Verdoppelung ihres Umsatzes und deutlich steigenden Investitionen. Bis zum Ende des Jahrzehnts soll der Umsatz von heute 5,5 auf mehr als 10 Milliarden Euro klettern, zudem ist eine Ausweitung der Investitionen von derzeit 1,5 auf 2,5 Milliarden Euro geplant, heißt es in einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Ifo und des Bonner Marktforschungsinstituts EuPD-Research. Quelle: börse.ARD.de |
|  | | Atlantis Admin


   Alter : 47 Anmeldungsdatum : 23 Aug 2007 Beiträge : 1225 Arbeit/Hobbies : Börse
 | Thema: Re: DAX und DE Nebenwerte Newstalk Sa Apr 05, 2008 5:49 pm | |
| 04.04.2008 20:24 Fed, erbarme dich!
von Detlev Landmesser"Die Fed wird es schon richten", so der derzeit vorherrschende Glaube an der Börse. Miese US-Arbeitsmarktdaten lösten am Freitag nicht etwa eine Panik aus, sondern die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen der Notenbank. "Die Tatsache, dass wir Jobs verloren haben, legt nahe, dass die Fed die Zinsen weiter senken und dies zu einer sehr starken Erholung in der zweiten Jahreshälfte führen wird", fasste ein US-Marktteilnehmer die derzeitigen Hoffnungen zusammen.
Die um 14:30 Uhr veröffentlichten Daten vom US-Arbeitsmarkt hatten unmissverständlich auf eine Rezession hingewiesen. Die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft schrumpfte im März um 80.000 Stellen, während Volkswirte mit minus 60.000 Stellen gerechnet hatten. Zugleich wurde der Februar-Wert von minus 63.000 auf minus 76.000 revidiert. Die Arbeitslosenquote stieg unerwartet stark von 4,8 auf 5,1 Prozent, den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren.
Das stimulierte prompt die Zinssenkungsfantasien, und die Aktienmärkte nahmen nach einem kurzen Schwächeanfall ihren Erholungskurs wieder auf. Der L-Dax schloss 0,2 Prozent höher bei 6.781,54 Punkten. Die Zinssätze am amerikanischen Geldmarkt implizieren derzeit, dass die US-Notenbank den Leitzins noch einmal um 25 Basispunkte auf dann 2,00 Prozent senken wird.
Börsentermine 07. Apr Unternehmen Comdirect Bank Ordereingang März BMW Absatzzahlen März, 10:00 Air Berlin Verkehrszahlen März, 11:00 Alcoa Q1-Zahlen
Konjunktur Deutschland Industrieproduktion Februar, 12:00
-------------------------------------------------------------------------------- SAP im Aufwind Bester Dax-Titel war SAP. Die Marktteilnehmer freuten sich darüber, dass der Softwarekonzern den Ausblick für 2008 und die mittelfristigen Ziele bis 2010 bestätigt hat. "Das ist nach der Enttäuschung bei Oracle positiv", sagte ein Händler. Noch dazu konnten sich Henning Kagermann und Léo Apotheker im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" sehr gut verkaufen.
VW weiter gefragt Auch die Volkswagen-Aktie legte erneut zu. Hier gab es Gerüchte zu Personalveränderungen. Der bisherige Audi-Topmanager Werner Eichhorn soll neuer Vertriebschef der Marke VW in Deutschland werden. Einen entsprechenden Bericht der "Automobilwoche" bestätigten Konzernkreise am Freitag am Rande der Automesse AMI in Leipzig.
Daimler setzt weniger Mercedes ab Die Daimler-Aktie rollte dagegen zurück. Dabei hat der Autobauer im März rund vier Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als im gleichen Vorjahresmonat. Allerdings ging das Plus voll auf das Konto des Smart, dessen Absatz sich verdreifachte. Die Verkäufe von Mercedes-Benz gingen dagegen um 2,9 Prozent zurück.
Aufregung bei Biosprit-Aktien Ein Gesprächsthema an der Börse waren Biosprit-Aktien, weil Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die umstrittene Biosprit-Verordnung kassierte. Ursprünglich sollte der Anteil von Bioethanolanteil im Benzin ab 2009 von fünf auf zehn Prozent verdoppelt werden. Da dies nun ausbleibt, ist das grundsätzlich schlecht für Ethanol-Hersteller, weil ein Absatzkanal an Attraktivität verliert. Zwar ist das Ganze in den vergangenen Tagen rauf und runter diskutiert worden, an der Börse gab es dennoch einige Bewegung. Die meisten Aktien rutschten ab, wie zum Beispiel Verbio, Crop Energies, Petrotec, BKN Biokraftstoff und Anlagenbauer BDI Biodiesel. Die umgekehrte Richtung schlug EOP Biodiesel ein. Die Aktie schnellte um rund ein Viertel in die Höhe. Der Anbieter hatte betont, dass die neue Entwicklung nur für die Beimischung von Ethanol für Benzin und nicht die Beimischung von Biodiesel zum mineralischen Diesel von Belang sei.
Wieder Gerüchte um MLP Im MDax trieben vage Übernahmegerüchte die Aktie von MLP an. Das Papier kletterte um fast zwölf Prozent und war damit Index-Spitzenreiter. Ein Sprecher wollte zu den Gerüchten keine Stellung beziehen, verwies aber auf Gründer und Großaktionär Manfred Lautenschläger, der wiederholt erklärt hatte, seine Familie wolle ihren 29-Prozent-Anteil an MLP nicht verkaufen.
KlöCo stärkt US-Geschäft Zu den stärksten MDax-Titeln gehörte auch Klöckner & Co - die Reaktion auf die geplante Übernahme des US-Wettbewerbers Temtco Steel. Marktteilnehmer äußerten sich positiv. Der Zukauf passe in die auf Endkunden fokussierte Strategie und Akquisitionen in den USA seien wegen des schwachen US-Dollar ohnehin interessant, sagte ein Analyst. Der Zukauf erhöhe den Umsatz gemessen am Vergleichswert 2007 um vier Prozent und sei eine größere Übernahme. Ein weiterer Analyst sieht den Kaufpreis in einer Größenordnung von 130 und 150 Millionen Euro.
News Corp hält 22,7 Prozent an Premiere Am Abend baute die Premiere-Aktie ihren Tagesgewinn aus. Rupert Murdochs News Corp hat seinen Anteil an dem Bezahlfernsehsender auf 22,7 Prozent gesteigert. News Corp war im Januar bei Premiere eingestiegen und hatte seinen Anteil im Februar auf 19,99 Prozent erhöht. Das hatte Spekulationen über eine vollständige Übernahme von Premiere ausgelöst. Sollte News Corp seinen Anteil auf mehr als 30 Prozent steigern, müsste der Konzern ein Übernahmeangebot unterbreiten. Murdoch setzt schon seit längerem aufs Bezahlfernsehen und hat dort bereits eine starke Position in Großbritannien und Italien.
Freenet-Poker neu belebt Im TecDax stiegen die Aktien von Freenet und United Internet kräftig. Auch Drillisch kletterte in die Höhe. Die Telekomunternehmen haben ihre Kooperationsgespräche wieder aufgenommen. Freenet betonte jedoch, ungeachtet der neuen Gespräche auch mit Debitel weiter über eine Übernahme zu verhandeln.
UI-Chef Ralph Dommermuth bekräftigte sein Interesse an der DSL-Sparte von Freenet, und schloss auch eine Gesamtübernahme nicht aus – allerdings nur ohne Debitel. "Wir wären höchstens bereit, 20 Prozent Aufschlag auf den Schlusskurs vom Donnerstag zu zahlen – also bis 12,80 Euro je Aktie", sagte er zu boerse.ARD.de.
"Wenn man bedenkt, dass Freenet mit Debitel nun eine Alternative gefunden hat, dann dürften jegliche Vorschläge von United Internet und Drillisch freundlich ausfallen und zu annehmbaren Konditionen für die Freenet-Aktionäre erfolgen", kommentierte Analystin Heike Pauls von der Commerzbank.
United Internet wird 2008 langsamer United Internet hatte heute zudem zur Bilanzpressekonferenz geladen. Die Eckdaten waren bereits bekannt, daher konzentrierte man sich auf den Ausblick. Wie Firmenchef Ralph Dommermuth sagte, wird man in diesem Jahr nicht an das starke Wachstum des Rekordjahres 2007 anknüpfen können.
Repower-Aktie springt auf 204 Euro Die Aktie von Repower beschleunigte am Freitag ihren bemerkenswerten Aufstieg und verdrängte Freenet mit einem Plus von 20,7 Prozent von der TecDax-Spitze. Händler verwiesen auf Spekulationen, wonach der indische Großaktionär Suzlon seinen Anteil an dem Windkraftanlagen-Hersteller ausbauen könnte. Suzlon sei sehr an der Technologie von Repower interessiert, kommentierte ein Börsianer. Um diese jedoch auch nutzen zu können, müsse der Großaktionär entweder einen Beherrschungsvertrag mit Repower abschließen oder den restlichen Aktionären eine Abfindung zahlen.
Neue Order für Ersol Zu den TecDax-Gewinnern gehörte auch Ersol. Der Solarzellen-Hersteller hat einen langfristigen Liefervertrag mit einem japanischen Waferproduzenten unterschrieben. Die Lieferungen sollen ab 2009 beginnen und Ersol über sechs Jahre eine Produktionsmenge von insgesamt mindestens 90 Megawattpeak (MWp) ermöglichen.
Kontron meldet Auftragsrekord Die Kontron-Aktie profitierte von einem Auftragsrekord des Minicomputer-Herstellers im März. Mit 310 Millionen Euro hätten die Aufträge ein "all-time-high" erreicht, teilte Kontron mit. Der Anstieg um 42 Millionen Euro gegenüber dem Jahresende 2007 resultiere nahezu zu gleichen Teilen aus organischem Wachstum und aus dem Zukauf von Thales Computer. "Fundamental hat sich aus der Mitteilung von Kontron ansonsten nichts Neues ergeben", sagte ein Händler.
Vatas gibt Air Berlin-Paket ab... Nach dem (erneut schlecht getimten) Ausstieg bei Freenet hat die Investmentgesellschaft Vatas auch ihre Beteiligung an Air Berlin abgegeben. Die Vatas-Tochter Haarlem One, über die die Aktien gehalten wurden, habe ihren 18,56-prozentigen Anteil veräußert, teilte die Fluggesellschaft am Freitag mit. Möglicher Käufer sei ein "institutioneller Investor". Die im SDax notierte Air Berlin legte mehr als fünf Prozent zu.
... aber an wen? Am Nachmittag wurde auch klar, wohin das Paket gewandert ist. Nach Angaben aus Finanzkreisen liegt es als Pfand bei der NordLB. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete indessen auf ihrer Internetseite, der russischstämmige US-Milliardär Leonard Blawatnik wolle das Paket übernehmen.
Die NordLB liegt schon seit geraumer Zeit im Clinch mit Vatas wegen einiger Aktienpakete, die der Investor angeblich geordert hat und nun nicht abnehmen will. Erst diese Woche waren Vermutungen bestätigt worden, nach denen es sich bei dem Auftraggeber tatsächlich um Vatas handelt. In dem nach wie vor rätselhaften Fall handelt es sich um nennenswerte Anteile an Balda, Curanum, Euromicron sowie dem US-Unternehmen RemoteMD.
Medigene vorab gefeiert Die Aktie von Medigene gewann über sechs Prozent. Ein Krebsmittel des Biotechunternehmens habe sich in einer Studie als außergewöhnlich wirksam erwiesen, berichtete Reuters unter Berufung auf Branchenkreise. Das Mittel Endotag habe das Überleben einer Gruppe von Patienten mit Bauspeicheldrüsenkrebs auf fast ein Jahr verlängert, zitierte die Nachrichtenagentur "eine mit dem Vorgang vertraute Person aus der Branche". Die mittlere Überlebenszeit liegt bislang erfahrungsgemäß bei nur etwa sechs bis sieben Monaten. Medigene wollte dazu keine Stellung nehmen und verwies auf die geplante Veröffentlichung von weiteren Daten zu Endotag am Montag.
Quelle: börse.ARD.de |
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   Alter : 58 Anmeldungsdatum : 10 März 2008 Beiträge : 126 Arbeit/Hobbies : Börse , Fotografie
 | Thema: Re: DAX und DE Nebenwerte Newstalk Do Apr 10, 2008 8:57 pm | |
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